Über vereinnahmende Kunden und den Setup Assistenten

Eigentlich sollte dieser Beitrag erst morgen erscheinen (mein Rhythmus ist aktuell Montag und Donnerstag) aber da mein Sohn am Freitag ein Jahr alt wird () versuche ich mir den Tag freizuschaufeln. Aber das nur am Rand. In diesem Blogpost geht’s um sehr vereinnahmende Kunden und den aktuellen Status meines Setup Assistenten.

Wie immer: Dieser Beitrag entstand, weil ich das Buch Traffic Secrets von Russell Brunson gelesen habe, der in einem der Artikel schrieb, dass man die eigene Reise mit dem Plugin mit den (zukünftigen) Kunden teilen soll. Eigentlich erwartet er einen Blogpost pro Tag. Und das über ein Jahr lang. Aber das ist in meiner aktuellen Situation gar nicht machbar (ich teile mir die Erziehung meines Sohnes mit meiner Frau, d.h. ich kann einen halben Tag gar nicht am Rechner sein. Was aber auch gar nichts schlechte ist, denn ich genieße das). Und natürlich möchte ich auch noch ein bisschen Weiterentwicklung für mein Schema WordPress Plugin machen.

Vereinnahmende Kunden

Bestimmt haben Sie schon einmal gehört, wie Google mit seinen Kunden umgeht. Support gibt es quasi nicht. Wenn dann nur für das Werbegeschäft. Ich möchte ihnen nicht unterstellen, dass sie nur Support für etwas geben, was letztlich riesigen Umsatz macht. Aber manchmal scheint es so, wie z.B. die Auseinandersetzung mit dem Indie-Studio Re-Logic zeigt.

So im Regen stehen gelassen zu werden ist schon mies. Das will und wollte ich nie für meine Kunden. Deswegen sind meine Plugin-Reviews letztlich auch so gut. Aber es geht natürlich auch anders herum: Zukünftige Kunden fragen einen schon einmal Löcher in den Bauch. So ist das z.B. heute geschehen. Ich glaube, in Summe war ich sicher fast eine dreiviertel Stunde mit der Beantwortung der Fragen beschäftigt, die sich dann über mehrere E-Mails hinweg anhäuften.

Ob ich ihm geholfen habe? Ich denke schon. Ein Kunde ist er letztlich allerdings nicht geworden.

Zugegeben, solche Mails nerven mich anfangs ein wenig. Denn die meisten Fragen sind absolute Anfänger-Fragen und oft auf meiner Website schon beantwortet. Es ist wie mit einem Freund von mir. Anstatt zu googeln fragt erst den Profi WordPress Entwickler (mich), wenn er etwas technisches wissen will. Ich bin bekannt dafür, dass ich nicht immer sofort antworte. Denn mein Handy ist immer auf lautlos und während meiner „Arbeitszeit“ (wenn man das so nennen kann, wenn man Selbstständig ist) quasi ausgeschaltet. Letztlich will ich mich ja auf die Arbeit fokussieren und mich nicht ablenken lassen. Social Media ist für mich deswegen auch tabu.

Wie dem auch sei: Eine Antwort kann schon einmal mehrere Stunden dauern. Aber das ist egal. Menschen kommunizieren eben lieber gerne mit Menschen, nicht mit Maschinen. Selbst, wenn es oft einfacher und schneller geht. Das verwundert mich immer wieder. Denn ich ticke ja genau anders herum: Ich bin ein Eigenbrötler der immer alles selbst lösen will (habe ich ja schon einmal angesprochen).

Zurück zum Kunden: Interessant habe ich aber gefunden, dass er Profi-Tools wie RankMath, YoastSEO und anderen Schema WordPress Plugins eine Abreibung verpasste. Damit war er wohl nicht zufrieden und hat jetzt nach einer Alternative gesucht.

Mit dem Support habe also sehr viel Zeit verloren. Zeit mit meinem Sohn, Zeit mit meinem Plugin, Zeit für andere Kunden (die für den Support bezahlt haben), etc. Die Liste könnte ewig weitergehen. Aber wissen Sie was nicht verloren ist? Das Karma! Was sich jetzt sehr esoterisch anhört, ist im Buch Karmic Management (welches ich erst vor kurzem gelesen habe) genau das beschrieben. Am Ende könnte man es aber auch in ein Zitat zusammenfassen:

Wer gutes tut dem wird gutes widerfahren.

Und so lasse ich das dann auch mal stehen.

Stand der Dinge mit dem Setup Assistenten

Hier ein kurzes GIF welches den aktuellen Stand zeigt:

Wie man sieht, bin ich wieder zwei Schritte weitergekommen:

  • Zum einen wird der Schritt mit der Auswahl der Snippets übersprungen. Das passiert automatisch, wenn es nur ein Snippet zur Auswahl gibt.
  • Zum zweiten werden am Ende noch ein paar manuelle Abfragen gemacht. Aber eben auch nur das nötigste und wenn unbedingt nötig.

Generell versuche ich so viele Schritte wie möglich zu überspringen um den Setup Assistenten so kurz und so übersichtlich wie möglich zu halten.

Ich höre Sie schon schreien: „Wie bitte, mehr hast du nicht geschafft?“

Nein. Wenn man bedenkt, dass ich aktuell nur 50% der früheren Arbeitsleistung habe und die Hälfte davon mit Blogging und Linkaufbau verbrate. Tja… so ist das. Aber gut Ding will Weile haben, oder nicht?

Was als nächstes?

Das war’s! Cheers!